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Bericht vom Crosstriathlon in Friedrichroda
am 12.07.2009
Nach dem
Erfolg in Décin ging es schnell ins Auto und 4h
später waren meine Frau Mandy und ich im
thüringischen Friedrichroda. Jebu hatten wir
zwischendurch noch schnell in Chemnitz abgeworfen.
Eigentlich wollte ich mich mit dem MTB noch etwas
ausfahren, denn dazu lädt der herrliche Thüringer
Wald einfach ein, doch wie sollte es diesen Sommer
anders sein - es schüttete wie aus Eimern! Das blieb
dann auch die ganze Nacht noch so, womit mal wieder
alles für einen standesgemäßen Crosstriathlon
angerichtet war. Das Team mit den vielen Helfern um
"Chef" Winni hatte sich größte Mühe gegeben den über
400 Triathleten und Hobbysportlern perfekte
Bedingungen und eine lockere Atmosphäre zu schaffen.
Genau das ist das Angenehme an Veranstaltungen, bei
denen der Hobbysport im Vordergrund steht. Die Hatz
nach Sekunden ist erstmal zweitrangig und doch wird
großer Sport geboten.
Eine
weitere Besonderheit in Friedrichroda ist das
Schwimmen im Freibad mit Jagdstart. Die Athleten
starten alle einzeln im Abstand von 20sek. Das
bedeutet, dass man während des Rennens nie so recht
weiß an welcher Stelle man liegt und dadurch jeder
einfach sein eigenes Tempo machen kann und muss. Ich
startete als Letzter über die XL-Distanz von 800m
schwimmen, 46km MTB und 10km laufen. Damit war dann
auch die Taktik klar - einfach so lange Gas geben
bis man ganz vorn ist. Das ist die "einfachste"
Variante auf Nummer sicher zu gehen und sich
unnötige Rechnerei zu sparen. Gesagt getan. Trotz
der Vorbelastung des Xterras am Vortag fühlte ich
mich auf dem MTB wieder absolut hervorragend und
ließ es einfach laufen. Auch wenn die Strecke für
Crossspezialisten nicht sonderlich anspruchsvoll
war, weil es ausschließlich breite Wege waren,
machte es richtig Spaß. Bis zur Hälfte der zweiten
Runde hatte ich immer jemanden vor mir und in
Sichtweite als Motivation. Dann hatte ich mein Ziel
aber auch schon erfüllt. Ich war absolut gesehen
Erster und kontrollierte nun einfach das Rennen. In
aller Ruhe konnte ich so die abschließenden 10km
angehen und die Laufstrecke wirklich genießen. Es
ging zwar noch mal einige Höhenmeter hoch, doch
hatte man dann von den Höhenwegen teils sehr schöne
Aussichten. Das Tempo war das von einem lockeren
Dauerlauf, doch wenigstens hatte ich wieder mal 2,5h
schön im Schlamm spielen können :-)
Veranstalterseite
und Ergebnisse
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